Frauen, die vor ihrem 40. Lebensjahr die natürliche Menopause erreichen, haben ein um fast 40 % höheres Lebenszeitrisiko für eine koronare Herzkrankheit. Das zeigt eine aktuelle Analyse in JAMA Cardiology, für die Daten von über 10’000 Frauen ausgewertet wurden. Der Effekt zeigte sich unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die Studienautor:innen empfehlen daher, das Menopausenalter künftig routinemässig in die kardiovaskuläre Risikobeurteilung einzubeziehen.
Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist heute ein zentraler Bestandteil der HIV-Prävention. Sie besteht aus einer antiretroviralen Medikation, die bei korrekter Einnahme zuverlässig vor einer HIV-Infektion schützt.
Künstliche Intelligenz ist aktuell in aller Munde – doch was bedeutet das konkret für den Berufsalltag in der Apotheke?
In dieser ersten Folge unserer Podcast-Serie zur Künstlichen Intelligenz werfen wir einen Blick auf die Grundlagen: Was ist KI überhaupt, wie entwickelt sie sich aktuell – und warum lohnt es sich, sich gerade jetzt damit auseinanderzusetzen?
Immer wieder beanstanden Kundinnen und Kunden, dass Mometason-haltige Nasensprays „verstopfen“ und der Sprühkopf nach einigen Anwendungen keine gleichmässigen oder gar keine Sprühstösse mehr abgibt. Dies wurde zuletzt von der Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker (AMK) anhand von über 200 Spontanmeldungen ausgewertet; betroffen sind Präparate von mindestens 17 Zulassungsinhabern.
Forschende der US-Universität Stanford haben einen neuartigen intranasalen Impfstoff an Mäusen getestet, der gegen verschiedene Atemwegsinfektionen (Viren und Bakterien) schützen könne. Der Impfstoff soll gegebenenfalls sogar gegen Allergien nützen.
Seit dem 1. Januar 2026 sind empfohlene Impfungen gemäss Schweizerischem Impfplan von der Franchise ausgenommen. Die Regelung gilt für alle Impfungen nach Artikel 12a KLV sowie für die dazugehörige Impfberatung. PatientInnen bezahlen somit keine Franchise mehr, der gesetzliche Selbstbehalt von 10 % bleibt jedoch bestehen. Ziel der Massnahme ist es, die Impfraten in der Schweiz zu erhöhen und finanzielle Hürden in der Prävention abzubauen.
Über Jahrzehnte galt der Typ-1-Diabetes als reine Insulinmangelerkrankung – verursacht durch die autoimmune Zerstörung der β-Zellen. Doch neue Forschungsergebnisse zeigen: Diese Sichtweise greift zu kurz. Auch Insulinresistenz spielt bei Typ-1-Diabetes eine bedeutende Rolle und könnte sogar an der Krankheitsentstehung beteiligt sein.
Forschende der ETH Zürich haben MenstruAI entwickelt – eine Sensortechnologie in der Binde, die Biomarker im Menstruationsblut erkennt. Sie funktioniert ohne Elektronik und Labor und könnte die Früherkennung von Erkrankungen erleichtern.
Das Gesundheitsempfinden der Schweizer Bevölkerung hat sich in den letzten fünf Jahren verschlechtert. Nur noch elf Prozent fühlen sich sehr gesund – eine Halbierung gegenüber 2020.