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Labor – Impfen – Wundmanagement:
neue Kompetenzen und Perspektiven für Pharma-Assistentinnen
in der Apotheke 

 

Hintergrund
Die jüngsten Entwicklungen im Gesamtsystem der ambulanten Grundversorgung verändern nicht nur die Rolle der ApothekerInnen sondern auch die der Pharma-AssistentInnen massgebend. ApothekerInnen können die erwarteten Dienstleistungen im Bereich der Grundversorgung nicht erfüllen wenn siebei der Versorgung von akuten Beschwerden und in der Langzeitbetreuung chronisch kranker Patienten nicht tatkräftig von den Pharma-Assistentinnen unterstützt werden. Als erste Kontaktperson für Hilfe und Rat suchende PatientInnen in der Apotheke, übernehmen Pharma-Assistentinnen nämlich eine Schlüsselrolle bei deren Identifikation und medizinischen Ersteinschätzung. Nach entsprechender Schulung könnten sie ausserdem noch in delegierter Arbeit diagnostische Untersuchungen durchführen, impfen oder chronische Patienten coachen. Dies eröffnet den Pharma-Assistentinnen ganz neue Perspektiven für mehr Verantwortung und persönliche Entwicklung.

Ziel
In diesem Sinne hat agfam in Zusammenarbeit mit dem ZAG eine fünftägige Weiterbildung entwickelt, die Pharma-Assistentinnen befähigen soll sowohl pflegerische Handlungen, wie z.B. Versorgung akuter Wunden, intramuskuläre und subkutane Injektionen oder Assessment von Vitalzeichen, als auch diagnostische Untersuchungen, wie z.B. Rachenabstrich, kapillare oder venöse Blutentnahme, durchzuführen.

Lernmethode
Die pflegerischen Handlungen werden in einem simulierten Lernfeld trainiert und theoretisch begründet. Dank dieser Methode werden die Pharma-Assistentinnen optimal auf die herausfordernden Situationen im Alltag vorbereitet. Zudem werden sie im Bereich Caring und Kommunikation für eine zielführende und motivierende Beratung geschult.

Die fünf Schulungstage können unabhängig voneinander gebucht werden und ergeben zusammen ein vollständiges zertifiziertes Curriculum:

 Anmeldung und Kursdetails 

 

 

WEBINAR
am 17. September 2019 von 12:30 - 13:15 Uhr


Neue Abgabekategorien – die Chancen nutzen!

Seit 1. Januar 2019 gelten neue Abgabekategorien und neue Optionen für die Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ohne ärztliche Verschreibung durch Apothekerinnen und Apotheker. In anderen Ländern wird dies mit dem Begriff «pharmacist prescribing» bezeichnet. Eine neue Dimension in der praktischen Offizintätigkeit, auf welche wir lange gewartet hatten.

Nun gilt es die Chancen zu nutzen!

In diesem sehr auf die praktische Umsetzung fokussierten Webinar werden Kurt Hersberger und Markus Messerli Fallbeispiele diskutieren zu den vier Situationen:

a) Das Arzneimittel war vor dem 1. Januar 2019 in der Abgabekategorie C eingestuft und wurde neu in die Liste B eingeteilt
b) Arzneimittel zur Behandlung häufig auftretender Krankheiten (sog. Liste B+)
c) Arzneimittel zur Weiterführung einer Dauermedikation
d) Dringliche Arzneimittelabgabe in begründeten Ausnahmen

Bezüglich Implementierung in den Apothekenalltag werden wir die Aspekte Dokumentation, Organisation und Kompetenzabgrenzung im Team (Rolle der Pharmaassistentin, Preisbildung etc.) besprechen. Anschliessend haben Sie die Möglichkeit im Chat Ihre Fragen in die Diskussion einzubringen.

Interessiert? Dann reservieren Sie sich den Termin vom 17.9.2019 und melden sich direkt an: LINK

Wir freuen uns auf Sie!