FPH-akkreditierte Kurse für Apothekerinnen und Apotheker agfam Kursprogramm

Das Angebot von agfam ist massgeschneidert auf Ihre Bedürfnisse

Weiterbildung für Apothekerinnen und Apotheker mit dem Kursprogramm von agfam. Alle Kurse sind fph akkreditiert durch pahrmasuisse. Auch Drogistinnen finden hier akkreditierte Kurse des SDV.

Lernen wo Sie wollen, wie Sie wollen. 

Wir machen es Ihnen leicht. Sie haben die Auswahl:

  • Präsenzkurse
  • Live-Webinar per Zoom
  • Distance- und Blended-Learning

Sie entscheiden was Ihnen am meisten zusagt. Wir bieten je nach Thema die passende Lernmöglichkeit.

 

Selbstverständlich FPH-akkreditiert.

Was ist Ihre nächste Wahl?




Wichtige Info zum Fähigkeitsausweis Anamnese in der Grundversorgung

  • Für den Erwerb des FA Anamnese in der Grundversorgung, müssen Sie - gemäss Anforderungen von PharmaSuisse - folgende Kurse besuchen und mit einem Kompetenznachweis abschliessen:
  • Anamnese Grundlagen, 50 Kp, 1 Tag
  • Anamnese Vertiefung, 50 Kp 1 Tag

Die Kurse Anamnese Grundlagen und Anamnese Vertiefung bilden den theoretischen Teil des FA Anamnese in der Grundversorgung

  • Anamnese Klinik und Diagnostik (z.B. Otoskopie, Rachenabstrich, CRP-Messung), 25 Kp ½ Tag 
  • Anamnese Praxis (2 ½ Tage) 125 Kp. 

Die Kurse Anamnese Klinik und Diagnostik und Anamnese Praxis bilden den praktischen Teil des FA Anamnese in der Grundversorgung. Die Praxiskurse müssen mindestens fünf unterschiedliche medizinische Themenbereiche von häufig auftretenden Krankheiten abdecken z. B. Hauterkrankungen; Magendarmstörungen; gereiztes Auge; Schmerzen; Hals, Nasen- und Ohrenerkrankungen; Erkrankungen des Bewegungsapparats). >>mehr Infos zu den Rollen

 

Bei agfam empfehlen wir folgende Kurse für den Erwerb des FA-Anamnese. Das Curriculum ist sehr gut aufeinander abgestimmt und erprobt:

Sie profitieren am meisten, wenn sie die Kurse Teil 1 bis Teil 3 in der richtigen Reihenfolge besuchen.

Ab 2021 auch:

  • Anamnese Gynäkologie
    • Akute urogenitale Beschwerden der Frau in der Apotheke (25 Kp)
    • Frauen in Fragen rund um Sexualität, Verhütung und Kinderwunsch gut beraten in der Apotheke (25 Kp)
  • Anamnese Praxis Bewegungsapparat
    • Dieser Kurs ist als «Lehrgang» ausgeschrieben. Es handelt sich dabei um ein Blended Learning mit einem E-Learning, einem MC-Zertifikatstest und einem praktischen Vertiefungsworkshop.
    • Das E-Learning dient der Vorbereitung des Workshops und basiert auf in Zusammenarbeit mit der Uni Basel speziell entwickelte Leitlinien für die Apotheke zu lumbalen Rückenschmerzen. Der Lehrgang gibt 50 Punkte. Im E-Learning eignen Sie sich die Theorie zum Thema «Lumbale Rückenschmerzen- Evidenzbasierte Triage und Behandlung in der Apotheke»  mittels Studium der Leitlinie und dem Beantworten von MC-Fragen an. Das Beste daran: die Leitlinie und eine in Laiensprache verfasste Patienteninformation stehen Ihnen danach auch für den Apothekenalltag zur Verfügung!
    •  Sie können das E-Learning auch einzeln buchen. Wenn Sie aber die Leitlinie optimal im Apothekenalltag anwenden wollen, empfehlen wir Ihnen den kompletten Lehrgang zu buchen.
    • Im kompletten Lehrgang erhalten Sie nach dem Selbststudium nämlich die Möglichkeit, in einem praktischen Workshop intensiv zu üben. Unter Anleitung einer Fachärztin und Apothekerin lösen Sie viele verschiedene Fallbeispiele zur Anamnese, Triage, evidenzbasierten Therapie und dem Monitoring in der Apotheke und können dabei Ihre Fragen stellen und Unklarheiten beseitigen.
    • Die gute Nachricht: mehr Leitlinien und Workshops sind in der Pipeline! Auf 2022 bereiten wir die Themen «Insektensticke/Zeckenbisse», «Übelkeit/Erbrechen» und das «Rote Auge» vor. Unser Ziel ist es, zu den häufigsten in der Apotheke vorkommenden Leitsymptomen Leitlinien und Workshops zu entwickeln, die Sie unterstützen, das Beste aus Ihrem Beruf und den ständig wachsenden Anforderungen herauszuholen.

Die Kurse müssen innert einer Frist von maximal 6 Jahren (gemäss Art. 10. Abs.2 WBO) absolviert werden.

Der Antrag für die Anerkennung FA Anamnese ist direkt an pharmaSuisse zu richten.

 

Alle Kurse aus dem praktischen Teil des FA Anamnese in der Grundversorgung eignen sich auch für den Erhalt des FA Anamnese in der Grundversorgung. 

 

Ausserdem bieten wir Ihnen Refresher FPH Anamnese Liste B+ als Webcast an:

Webcast

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Ihnen die FPH- Kreditpunkte auf ihr persönliches agfam-Konto gutgeschrieben werden sobald Sie das agfam-Webcast vollständig angeschaut und den dazugehörigen Fragebogen ausgefüllt haben und zwar in Ihrem Login

 

Auf der pharmaSuisse-Bildungsplattform werden diese FPH-Punkte jeweils vierteljährlich angeglichen, wobei alle erworbenen Kreditpunkte für das Kursjahr zählen, in dem der Videokurs gebucht wurde. Dies betrifft nur die Webcasts (Videokurse).

 

Präsenzkurse

Die FPH-Kreditpunkte für Präsenzkurse werden monatlich auf Ihrem Konto auf der pharmaSuisse-Bildungsplattform nachgeführt. Auf Ihrem persönlichen agfam-Konto werden spätestens 7 Arbeitstage nach dem Präsenzkurs die Kreditpunkte gutgeschrieben.

 

Für weitere Informationen schauen Sie unter folgendem Link:

Infoabend PharmaSuisse Weiterbildung


Weiter- und Fortbildung: welcher Unterschied?

Die Weiterbildung richtet sich an ApothekerInnen, die ihr Studium mit dem Apothekerdiplom abgeschlossen haben und den eidg. Fachapotheker-Titel in Offizinpharmazie erwerben. Ziel der Weiterbildung ist, die im Studium erworbenen Kompetenzen für die eigenverantwortliche Tätigkeit in der Offizin zu vertiefen und zu erweitern.

 

Sie stellen hierfür individuell ein Programm mit Kursen, Praxisarbeiten und Selbststudium (total 5’000 Punkten aus sieben Rollen) zusammen. Das Erlangen der einzelnen Kompetenzen, in den von der FPH Offizin für die Weiterbildung akkreditierten Kursen, wird geprüft. Ein Kurstag wird mit 50 FPH Punkten bewertet. Nachdem Sie den Kompetenznachweis erbracht haben, werden die Punkte von agfam per Upload in die Bildungsplattform in Ihrem Weiterbildungslogbuch eingebucht.

 

Ziel der Fortbildung ist es, den eigenen Ausbildungsstand des Grundstudiums und der Weiterbildung beizubehalten, zu aktualisieren und zu ergänzen. Diese Kurse können ohne Kompetenznachweis absolviert werden.

 

Die Fortbildung ist für alle aktiven Offizinapotheker obligatorisch und wird von den Kantonen kontrolliert. Die Kantone haben zusammen mit der FPH Offizin ein Soll von jährlich 200 FPH Punkten Kontaktstudium (Präsenzkurse und E-Learnings) und jährlich insgesamt 300 FPH Punkten festgelegt. Die Punkte werden Ihnen nach Besuch des Kurses von agfam per upload in der Bildungsplattform eingebucht. Die Nutzung der elektronischen Dossierführung in der Bildungsplattform ermöglicht es Ihnen, dem Kantonsapotheker mittels eines klar strukturierten und anerkannten Dokumentes den Fortbildungs-Nachweis zu erbringen.

 

Bitte beachten Sie, dass Apotheker*innen in Weiterbildung von der Fortbildungspflicht entbunden sind.

 

Alle Kurse von agfam werden im Veranstaltungskalender der FPH-Offizin publiziert.

(siehe www.fphch.org) Bitte beachten Sie die Akkreditierung für Fort- oder Weiterbildung. 


Alle agfam-Kurse für ApothekerInnen sind für die FPH-Offizin akkreditiert.

Weiterbildungskurse werden in Rollen von 1 bis 7 eingeteilt. Wird bei der Kursausschreibung eine Rolle angegeben, ist der Kurs für die Weiterbildung und natürlich automatisch auch für die Fortbildung anerkannt

Ist anstelle der Rolle ein Kompetenzkreis vermerkt (KK1 oder KK2), dann handelt es sich um einen Fortbildungskurs bzw. Refresherkurs für einen Fähigkeitsausweis

 

Kurse die für die FPH-Offizin anerkannt sind, sind automatisch auch für die FPH Spitalpharmazie gültig.

Dies gilt nicht für die FPH-Klinische Pharmazie. Hier kann es Unterschiede geben, u.a. auch bei der Anzahl FPH-Punkte, weshalb wir dies gesondert aufführen.

 

R1 = Rolle 1, Pharmazeutischer Experte/Pharmazeutische Expertin. In dieser Rolle werden auch Kurse, die für den FA Anamnese in der Grundversorgung und den FA Impfen und Blutentnahme anerkannt sind, eingeteilt. Diese Kurse sind immer auch für die Weiterbildung Offizinpharmazie gültig.

R2 = Rolle 2, KommunikatorIn

R3 = Rolle 3, Interprofessionelle (r) PartnerIn

R4 = Rolle 4, WissenschaftlerIn und LehrerIn 

R5 = Rolle 5, GesundheitsberaterIn und FürsprecherIn 

R6 = Rolle 6, VerantwortungsträgerIn und ManagerIn

R7 = Rolle 7, Professionelles Vorbild

KK1 = Pharmazeutische Fachkompetenzen

KK2 = Ergänzende Schlüsselkompetenzen