Kurs 30:
Darüber redet Mann jetzt: Wissenswertes für ApothekerInnen zu Männergesundheit und Männerkrankheiten
KK1
In fast allen Ländern der Welt leben Frauen länger als Männer. Aber Umfragen zufolge fühlen sich Männer gesünder.
Sie gehen seltener zum Psychologen und zur Vorsorge und belasten insgesamt das Gesundheitssystem weniger, weil viele nur beim Arzt erscheinen, wenn sonst gar nichts mehr geht.
Beim Sport und im Strassenverkehr verhalten sich Männer riskanter, konsumieren mehr Alkohol, Tabak und illegale Drogen und ernähren sich im Schnitt ungesünder als Frauen.
So könnte es auch sein, dass sie sich nur deshalb gesünder fühlen, weil sie ihrer Gesundheit einen anderen Wert beimessen und auf andere Dinge achten als Frauen.
Tatsache ist: 50% der heute 40-jährigen Zürcher Männer geben an, leichte körperliche Beschwerden zu haben. Welche Krankheiten werden den Zürcher Männern voraussichtlich Beschwerden bereiten, wenn sie 70 sind? Die Risikofaktoren für diese Krankheiten gilt es durch das Gesundheitsmonitoring im Auge zu behalten: Insbesondere das Rauchen, hoher Alkoholkonsum,
die körperliche Inaktivität und eine ungesunde Ernährung.
Die Gesundheitsdaten zeigen, dass sich der Trend zu chronischen Krankheiten als Hauptursache für gesundheitliche Beschwerden fortsetzen wird.
Wir ApothekerInnen können hier einen wichtigen Beitrag dazu leisten im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung, denn das sind auch in Zukunft wichtige Bausteine für die Gesundheit der Männer.
Doch wie können wir Männer auf das Thema Gesundheit sensibilisieren?
Kursdaten
Montag, 18. September 2017 8:30 - 17.00 h
1-1013423-65-2017-P50
Kurs bereits durchgeführt, keine Anmeldung mehr möglich
minimale Teilnehmerzahl nicht erreicht.
CHF 420.--
Donnerstag, 26. Oktober 2017 8:30 - 17.00 h
1-1013423-66-2017-P50
Kurs bereits durchgeführt, keine Anmeldung mehr möglich
CHF 420.--
Im 6er Abonnement kostet dieser Kurs CHF 380.-- (Rabatt bis am 26. November 2016 gültig!)
Ziel
Die TeilnehmerInnen wissen, was Bewegung und Sport unterstützend zur Prävention verschiedener Krankheitsbilder tun kann und welche Empfehlungen sie den Patienten in der Apotheke abgeben können.
Die TeilnehmerInnen aktualisieren ihr Wissen über Tabakentwöhnung, Lipidstoffwechselstörungen und Hypertonie.
Sie kennen die Behandlung der Patienten und können anhand von Schlüsselsymptomen Abklärungen und
Beratung des Patienten vornehmen.
Die TeilnehmerInnen sind auf dem neusten Wissensstand der Diagnostik und Therapie von urologischen Männerkrankheiten und können Patienten
Präventionsmöglichkeiten erklären.
Sie sind eine vertrauenswürdige Ansprechperson für individuelle und adäquate Behandlungs- und
Begleitmassnahmen.
ReferentIn
Markus Mengert
Dipl. Sportwissenschaftler Univ.
Dipl. Erwachsenenbildner HF
Esa Experte
www.markusmengert.ch

PD Dr. med. Isabella Sudano
FMH Innere Medizin und
PhD in kardiovaskuläre Forschung
Leiterin der Hypertonie-, Lipid-, Tabakentwöhnungssprechstunde
Kardiologie, Universitäres Herzzentrum,
UniversitätsSpital und Universität Zürich

PD Dr. med. Dr. rer. nat. Daniel Eberli
Leitender Arzt, Klinik für Urologie
Facharzt für Urologie,
Speziell Operative Urologie, FMH, FEBU
UniversitätsSpital Zürich
Kreditpunkte
50.0 KP
Inhalt
Unterschiedliche Bedürfnisse von Männern und Frauen in der Prävention, Diagnostik, und Versorgung. Allgemeine Überlegungen, wie man diesen Unterschied in der Apotheke Rechnung tragen kann und Männer motivieren kann, mehr für ihre Gesundheit zu tun.

Teil 1 am Morgen:
  • Klassische Krankheitsbilder der Männer in Mitteleuropa
  • Bewegungsmuster des durchschnittlichen Mitteleuropäers bzw. Schweizers
  • Nutzen von Bewegung in Bezug auf die klassischen Krankheitsbilder
  • Trainingsprinzipien und Empfehlungen im Freizeitsport
  • Sinnvolle und realistische Umsetzung basierend auf dem Zeitbudget der Menschen

Teil 2 am Morgen:
  • Wirkungen der Tabakwaren auf den Körper, den Suchtprozess, die Vorteile einer Tabak-Entwöhnung. Hilfsmittel zur Linderung von Entzugserscheinungen. 
  • Behandlung der Patienten bei Lipidstoffwechselstörungen: Statine, Ezetimibe und PCSK9-Inhibitoren
  • Evidenzbasierte Zielwerte beim Hypertoniker, Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten

Nachmittag:
  • Diagnostik
  • Therapie
  • Pharmakotherapie und Betreuung der Erkrankungen von Harnblase, Prostata und Penis